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Was ist passiert?

WatchGuard hat am 27. August 2026 außerplanmäßige Sicherheitsupdates für seine Firebox veröffentlicht und ruft Kunden sowie Managed-Service-Provider dazu auf, die betroffenen Systeme unverzüglich zu aktualisieren. Die neuen Firmware-Versionen beheben mehrere als kritisch eingestufte Sicherheitslücken. Nach Angaben des Herstellers liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass die Schwachstellen bereits aktiv ausgenutzt wurden.

 

Die Sicherheitslücken im Detail 

Die Sicherheitslücken betreffen die Firebox-Firmware und wurden mit mehreren CVE-Kennungen versehen. WatchGuard nennt insgesamt elf CVEs, darunter CVE-2026-13086, CVE-2026-19313, CVE-2026-193114, CVE-2026-19315, CVE-2026-19316, CVE-2026-19317, CVE-2026-19318, CVE-2026-78008, CVE-2026-78009, CVE-2026-78010, CVE-2026-78011

Die detaillierten technischen Informationen sollen über das PSIRT-Portal des Herstellers bereitgestellt werden.
 

Welche Updates müssen installiert werden?
WatchGuard empfiehlt, alle eigenen, verwalteten und bei Kunden betriebenen Firebox-Systeme umgehend auf eine der folgenden Versionen, oder eine jeweils neuere verfügbare Version zu aktualisieren:

  • Fireware 2026.2.2 oder höher
  • Fireware v12.12.2 oder höher
  • Fireware v12.5.20 oder höher

Die Updates stehen über das WatchGuard Software Downloads Center, WatchGuard Cloud, oder die Firebox web UI zur Verfügung.

 

Handlungsbedarf für Unternehmen und IT-Dienstleister
Auch wenn bislang keine aktive Ausnutzung der neu gemeldeten Schwachstellen bekannt ist, sollte das Update aus Sicht der IT-Sicherheit nicht aufgeschoben werden. Firewalls und andere Edge-Systeme sind besonders sensible Komponenten der IT-Infrastruktur, da sie häufig direkt mit externen Netzwerken und dem Internet verbunden sind.


Für IT-Verantwortliche und Managed-Service-Provider bedeutet das jetzt vor allem:

  • Alle betriebenen Firebox-Systeme identifizieren und auf ihren Firmware-Stand prüfen.
  • Betroffene Geräte zeitnah auf die von WatchGuard bereitgestellten Versionen aktualisieren.
  • Auch Kundenumgebungen und zentral verwaltete Firebox-Systeme in die Prüfung einbeziehen.
  • Updates nach Möglichkeit über etablierte Change- und Backup-Prozesse durchführen.

 

WatchGuard selbst formuliert seine Empfehlung eindeutig: Firebox-Systeme sollen unverzüglich aktualisiert werden.

Es heißt also für euch: Patchen, patchen, patchen. 

 

Solltet ihr Fragen haben oder Hilfe benötigen, meldet euch gerne bei uns:

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