Microsoft hat am 15.12.2022 bekannt gegeben, dass ab dem 01. Januar 2023 schrittweise die EU-Datengrenze (EU Data Boundary) für den öffentlichen Sektor und für Unternehmenskunden in der EU eingeführt wird.

Was bedeutet das grundsätzlich?

Microsoft bekennt sich weiterhin klar zur Unterstützung der digitalen Bedürfnisse Europas und hat fünf europäische Cloud-Prinzipien aufgestellt, nach denen Microsoft sein Cloud-Geschäft in Europa ausrichten wird. Microsoft bietet Datenresidenz und -nähe an mehr Standorten als jeder andere Cloud-Anbieter. Dabei ermöglicht Microsoft Residenzoptionen für sämtliche Online-Dienste der Cloud-Suite, einschließlich Microsoft 365, Dynamics 365, Power Plattform und Azure.

Welche fünf Cloud-Prinzipien sind das?

  1. Microsoft wird sicherstellen, dass die Microsoft Public Cloud den Bedürfnissen Europas entspricht und die Werte Europas unterstützt.
  2. Microsoft wird sicherstellen das die Microsoft Cloud eine Plattform für den Erfolg europäischer Softwareentwickler bietet.
  3. Microsoft wird mit anderen europäischen Cloud-Anbietern partnerschaftlich zusammenarbeiten und diese unterstützen.
  4. Microsoft wird Cloud Angebote anbieten, die den Anforderungen der europäischen Regierung in Partnerschaft mit lokalen vertrauenswürdigen Technologieanbietern entsprechen.
  5. Microsoft erkennt an, dass die europäischen Regierungen die Technologie regulieren, und Microsoft wird sich an diese Bemühungen anpassen und diese unterstützen.

Wie soll das konkret umgesetzt werden?

Ab dem 1. Januar 2023 bietet Microsoft Kunden die Möglichkeit zur Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten innerhalb der EU-Datengrenze für Microsoft 365, Azure, Power Plattform und Dynamics 365.

Damit erweitert Microsoft die bestehenden Maßnahmen zur lokalen Speicherung und Verarbeitung. Aufbauend auf den branchenführenden Lösungen für die Datenresidenz soll der Datenfluss aus Europa erheblich reduziert werden.

In den weiteren Phasen der EU-Datengrenze wird Microsoft die Lösung auf die Speicherung und Verarbeitung weiterer Kategorien personenbezogener Daten ausweiten, unter anderem auf Daten, die bei der Inanspruchnahme von technischem Support bereitgestellt werden.

Unser Fazit:

Microsoft erfüllt schon heute die EU-Anforderungen. Mit der Einführung der EU-Datengrenze wird den Unternehmenskunden und den Kunden aus dem öffentlichen Sektor noch mehr Möglichkeiten an die Hand gegeben ihre Daten innerhalb einer bestimmten Region zu verarbeiten und auch zu speichern.

Für viele unserer Kunden ist das ein weitere Schritt hin zu Datensicherheit und Transparenz im Umgang mit kundeneigenen Daten. Das wird Vertrauen schaffen. Vertrauen in eine Technologie, die von der CT Cloud Design bereits heute als führend eingestuft wird, wenn es um Verfügbarkeit und Sicherheit geht.

Quelle: Beitrag von Ralf Wigand, National Security & IT Compliance Officer bei Microsoft Deutschland

Microsoft wird EU-Datengrenze für die Microsoft Cloud ab 1. Januar 2023 schrittweise einführen | News Center Microsoft

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